Autor Thema: der Todestank, für Einsteiger  (Gelesen 1387 mal)

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Ejiofor-Manuel

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der Todestank, für Einsteiger
« am: Dienstag 23. Dezember 2008, 17:00:55 »
Moin liebe Todesritter-Kollegen und weitläufiger Interessierte,

ich hab jetzt schon ein bisschen in der Welt.. äh Azerothgeschichte rumgetankt und es gefällt mir mehr und mehr, deswegen hier mal die Auseinandersetzung mit dem Thema.
Hier mal die Infos, für Leute die den Todesritter selbst nicht spielen, um die Zusammenarbeit mit ihnen zu verbessern.

Skillung:
Es gibt keinen absolut eindeutigen Tankbaum mehr, früher war Blizz für den Frostbaum, daher die weitläufige Meinung das dies der einzig-wahre Tankbaum ist, es ist aber auch möglich als Unholy zu tanken, nach den kommenden Änderungen am Blutbaum soll auch dort die Möglichkeit geschaffen werden. In jedem Baum gibt es (dann) Fähigkeiten die den einkommenden Schaden irgendwie verringern können, man kann dem Frostbaum noch ansehen, dass dieser mal fürs Tanken gedacht war, weil dort ein paar mehr sind als woanders, aber da es auch einige Dmg-Sachen dort gibt ist es nicht mehr eindeutig, wie früher.

Aggro:
Die Aggro wird durch den hohen Schaden des Dks generiert. Die Tank-Präsenz ist die Frost-Präsenz (+10% Gesundheit, +60% Rüstung, -5% incoming Magieschaden und eben mehr erzeugte Aggro (kein Wert genannt)).

Spott:
Der Todesritter hat 2 Spottmöglichkeiten. Die erste ist ein gewöhnlicher Spott Dunkler Befehl und katapultiert einen an die Aggrospitze. Dort muss der Todesritter dann selbst dafür sorgen, dass er auch oben bleibt. Als zweites hat er noch Todesgriff. Auch das ist eine Aggrokomponente, wenn ein anderer DK also bspw. einen Caster ranholt hat dieser für nen Moment die Aggro. Soweit ich das beobachtet habe kehrt das Ziel nach den 3 Sekunden wieder zu seinem ursprünglichen Ziel zurück, das ist aber noch unbestätigt.

Cooldowns:
Aufgrund des Runensystems ist der Todesritter sehr von seiner Rotation abhängig, er kann sehr schnell seine 6 zur Verfügung stehenden Runen benutzen um sich Initialaggro und einen kleinen Aggroschub zu holen, danach ist erstmal für ein paar Sekunden Pause, weil die Runen sich wieder aufladen müssen (nur Normaler Nahkampfschaden in der Zeit). Da kann es schon mal vorkommen, dass ein besonders motivierter DD Aggro zieht. Mal sehen wie sich das in Zukunft bessern lässt. Ausserdem hat der DK je nach Skillung verschiedene Fähigkeiten auf geringem Cooldown (1-3 Min) die das Tanken (bzw geheilt werden) vereinfachen können. Aufgrund des Cooldowns von 1-3 Minuten kann er diese Fähigkeiten (Eisige Gegenwehr, Mal des Blutes(21 Punkte Blut), Lichritter (11 Punkte Frost), Undurchdringbare Rüstung (36 Punkte Frost), Antimagisches Feld (31 Punkte Unheilig), Knochenschild (36 Punkte Unheilig) in fast jedem Kampf einsetzen, oder sie aufsparen für Notfälle, in längeren Bosskämpfen sogar mehrmals.

Gruppentanken:
Der Todesritter hat verschiedene Fähigkeiten zum Gruppentanken.
Erstmal Tod und Verfall. Das ist wohl das bekannteste Tanktool des Dks, die rote Disco-Fläche am Boden. Meistens wird das vor Kampfbeginn gesetzt damit die ankommenden Mobs erstmal in Richtung Todesritter marschieren, unabhängig davon wer gepullt hat. (Wenn ihr Aggro habt, dann lauft in den roten Bereich, wie bei der Weihe des Palas.)
Wenn der Dks seine Krankheiten auf ein Ziel gebracht hat, kann er diese per Pestilenzverteilen. Das ist durch schwarze Strahlen zwischen den einzelnen Mobs erkennbar. Anschließend kann er Siedendes Blut einsetzen, um die Mobs auch weiter an sich zu binden. Das ist der explosionsähnlich Ton-Effekt, den man manchmal hört.
Skillungsabhängige Fähigkeiten sind noch Heulende Böe (Hauptangriff des Frost-Tanks), Leichenexplosion (11 Punkte Unheilig) und Unheilige Verseuchung (51 Punkte Unheilig).

Ausrüstung/Werte:
Der Todesritter achtet, neben offensichtlichen Werten wie Ausdauer und Verteidigung besonders auf Stärke. Da er kein Schild tragen kann tankt er mit einem 2-Händer oder mit 2 Einhand-Waffen. Er hat eine Fähigkeit die seinen Parier-Wert abhängig von der Stärke erhöht (deswegen Stärke > Angriffskraft). Wenn er am Verteidigungs-Cap ist (Critimmun) lohnt es sich ausserdem nicht mehr stark auf Verteidigung zu gehen, da dieses auch die Blockwertung erhöht, was beim Todesritter aber nichts bringt. Wo möglich sollte also eher auf die reinen Ausweich- und Parier-Werte geachtet werden. Für Bosskämpfe im Raidcontent ist es noch zu empfehlen eher mit 2-Hand-Waffen zu kämpfen, da die vielen schnellen Schläge der Einhandwaffen mehr Parry-Haste bewirken. Deswegen gilt der allgemeine Tip: Solange man die 2 Waffen noch braucht um ans Def-Cap zu kommen, kann man sie nutzen. Wenn man ohne sie auskommt, sollte man auf sie verzichten. Oder man hat einfach extrem viel Waffenkundefertigkeit, so dass der Boss nicht mehr Pariert.
Der Todesritter hat kein Talent (bis auf den Blutbaum) der seine Ausdauer erhöht, dafür ist lediglich die Frostpräsenz da. Ich denke das wird in etwas geringeren HP-Werten resultieren als vergleichbar ausgerüstete Paladine und Krieger.
Anmerkung dazu: Da die Frostpräsenz die gesamte Gesundheit um 10% erhöht, könnte es gut sein das bei besserer Ausrüstung, die HP-Werte doch gut steigen. Full-Epic-equipte Todestanks könnten dann vielleicht auch sehr gute Gesundheitswerte erreichen.


allgemeine Vorteile des Todestanks:
Der Todesritter ist weder Mana- noch Wut-abhängig, er kann also beliebig lang kämpfen und ist auch nicht vom reinkommenden Schaden abhängig. Durch seine Fähigkeiten mit geringem Cooldown kann er einzelne vorraussehbare Dmg-Spikes gut abfangen, aber auch das Trash-Tanken für die Heiler vereinfachen. Er würfelt Paladinen und Kriegern ihre Schilde nicht weg (dafür alle anderen Plattenitems). Er kann, wenn er nicht am tanken ist, (meiner Einschätzung nach) recht guten Dmg liefern, eignet sich somit gut als Offtank (müsste man mal verifizieren in Raids, ich stelle mich da zur Verfügung  :green: ). Als Notfall-Tank kann er auch einigermassen herhalten. Wenn der Maintank stirbt, wechselt er in Frost-Präsenz, wechselt evtl. noch seine Waffen und kann für den Moment erstmal weitertanken.

allgemeine Nachteile des Todestanks:
Wie oben erwähnt hat der DK einen etwas geringeren HP-Pool als die anderen Tanks. Das grösste Manko für 5er-Instanzen (finde ich) ist, dass er sehr Cooldown-abhängig ist. Wenn die Runen gerade Cooldown haben, und plötzlich Adds dazu kommen, gibt es keine Möglichkeit sie direkt an sich zu binden. Man muss sie einzeln bearbeiten oder seine beiden Spottfähigkeiten nutzen (wobei meistens zumindest Todesgriff noch Cooldown vom Anfangspull hat).


persönliches Fazit:
Ich habe jetzt mehrere Heros getankt und bin weiterhin von dem Todesritter begeistert. Hier und dort gibt es noch die Möglichkeit für DDs Aggro zu ziehen (liegt aber auch an meiner Ausrüstung die erstmal reinst auf Def-Rating ausgelegt ist und minimales Hit/Expertise hat). Meistens ist das aber durch den Spott ja gut lösbar.

« Letzte Änderung: Dienstag 23. Dezember 2008, 21:12:58 von Zipacna »
The original machine had a base-plate of prefabulated amulite, surmounted by a malleable logarithmic casing in such a way that the two spurving bearings were in a direct line with the pentametric fan. ... The main winding was of the normal lotus-o-delta type placed in panendermic semi-boloid slots in the stator, every seventh conductor being connected by a nonreversible trem'e pipe to the differential girdlespring on the 'up' end of the grammeters.